Ammann sorgt für Diskussion
Freitag, 19. Februar 2010, 17:15 Uhr
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AmannNach dem Olympiasieg ist vor einem Protest. So könnte man die momentane Stimmungslage an der Schanze bei den olympischen Spielen bezeichnen.Grund dafür ist das modifizierte Bindungssystem, welches Simon Ammann seit dem Weltcup in Klingenthal benutzt. Dieses Bindungssystem soll, laut Aussage der österreichischen Trainer gegen bestehende Wettkampfregeln verstoßen.
Ammann würde sich demnach einen Vorteil verschaffen. Speziell geht es um eine Bindungsstange am Fersenteil der Bindung, welche gebogen ist und welche das Aufkanten der Skier im Flug minimiert und damit die Flugeigenschaften auf eine unnatürliche Weise verbessert.
Laut Aussage von Alexander Pointner, soll Ammann die Bindung nicht mehr einsetzen, um für einen Fairen Wettkampf zu sorgen. Ansonsten will Österreich nach dem ersten Durchgang beim Wettkampf auf der Großschanze Protest einlegen. Das hat zur Folge, dass der internationale Skiverband sich sofort damit befassen muss, um aktuell zu entscheiden, ob die Bindung dem Regelwerk entspricht oder nicht.



Bilder des Tages
Samstag, 13. Februar 2010, 22:28 Uhr
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Simon Ammann Olympiasieger
Samstag, 13. Februar 2010, 21:58 Uhr
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CIMG7462Vier Jahre nach Turin ist Michael Uhrmann wieder an einer olympischen Medaille vorbeigesprungen.Simon Ammann gelang hingegen eine Punktlandung mit dem dritten Gold seiner Karriere.

Der Doppel-Olympiasieger von Salt Lake City 2002 gewann auf der Normalschanze im Whistler Olympic Park überlegen. Adam Malysz und  Gregor Schlierenzauermachten mit Platz zwei und drei das Podium perfekt.  Uhrmann  fiel im zweiten Durchgan von Platz zwei auf Rang fünf zurück. Die Zweite Hoffnung auf eine voredere Platzierung, Martin Schmitt sprang auf Paltz zehn und sollte damit nach einer schwierigen Vorbereitung auf Olympia zufrieden sein.

 Simon Ammann spang im Auslauf  auf und nieder und konnte sein Glück kaum fassen. «Ich kann die Situation gar nicht beschreiben», meinte der 28-Jährige und schlug lachend die Hände vors Gesicht. «Das ist irre!» 

«Vor vier Jahren war’s schlimmer», meinte Uhrmann, der in Turin Olympia-Bronze nur um die Winzigkeit von 0,5 Punkten verpasst hatte. «Ich hatte die Ausgangsposition für eine Medaille und bin sehr stolz darauf, dass ich mir diese in den zwei, drei vergangenen Jahren erarbeitet habe.» Gerade der Familienvater hatte sich für seine dritten Spiele so viel vorgenommen und will dieses Mal unbedingt «mit Edelmetall um den Hals nach Hause kommen». 2007 erlebte er den Tiefpunkt seiner Karriere, als er im ersten WM-Training schwer stürzte und wegen eines komplizierten Mittelfußbruches lange ausfiel. Nun muss er auf Edelmetall auf der Großschanze und im Teamwettbwerb hoffen.

Uhrmann, wie Schmitt Team-Olympiasieger von 2002, lag nach dem ersten Durchgang mit 103,5 Metern noch auf Rang zwei, kam aber dann nur auf 102 Meter. Der 32 Jahre alte Schmitt aus Furtwangen (99,5+103,5) wurde Zehnter, der Berchtesgadener Michael Neumayer (101+99,5) kam auf Rang 16. «Ich bin schon zufrieden, der erste Sprung war nicht ganz optimal. Mit dem Ergebnis kann ich auf jeden Fall leben», meinte Schmitt. Der Vize-Weltmeister war seiner vierwöchigen Wettkampfpause wegen eines Erschöpfungssyndroms aber rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt wieder in Form gekommen.

Bitter endete der Wettbewerb für Youngster Pascal Bodmer: Der 19-jährige Debütant aus Meßstetten ging vor dem ersten Sprung der Reißverschluss kaputt. Nach einigen hektischen Minuten musste er nachspringen, schied aber mit 95,5 Metern aus. Bodmer war nach seinem Missgeschick tief enttäuscht: Der Siebte der Vierschanzentournee durfte mit offenem Anzug laut Reglement nicht springen. So eilte Christian Winkler, Assistenzcoach von Bundestrainer Werner Schuster, nach oben und reparierte den Verschluss mit einem Stück Draht. «Man stellt sich sein olympisches Debüt natürlich anders vor», meinte Bodmer. «Ich mach’ 500 Sprünge im Jahr und nie passiert so was.»



Schlittenhunde-Weltmeisterschaft
Montag, 8. Februar 2010, 12:21 Uhr
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Jens Weißflog baut vor
Wenn sich Ende Februar die Jugend der Welt in Vancouver zu den Spielen der XXI.
Winter-Olympiade trifft, ist Deutschlands höchstgelegene Stadt, der Kurort
Oberwiesenthal, der „Nabel der Welt“ für alle Freunde des Schlittenhundesports.
Rund 250 Musher aus über 20 Nationen, mit gut 1.500 reinrassigen Schlittenhunden
ermitteln am Fuße des Fichtelbergs in 9 Kategorien ihre Weltmeister in dieser
spektakulären Sportart.
Darunter mit der Südafrikanischen Meisterin Cindy Foggitt und dem Ozeanien
Champion Peter Dobbs (NZL) auch zwei Team aus Übersee. Diese beiden Musher
wurden auf Initiative der Oberwiesenthaler Ehrenbürger Jens Weißflog und Sylke
Otto eingeladen, damit die Veranstaltung keine Europa- sondern eine echte
Weltmeisterschaft wird.
Mit einem Schalverkauf sind Weißflog (blau) und Otto (rot) auf „Fan-Akquise“
gegangen. Wer offizieller Fan werden will kann sich in Oberwiesenthaler Hotels oder
auf der Homepage des Veranstalters „einkaufen“.
Weißflog, der wie Otto beruflich bei den Olympischen Spielen in Vancouver weilt, hat
seine Rückreise so geplant, dass er pünktlich zur WM wieder zu Hause ist. Für den
„Fall der Fälle“ hat er aber vorgesorgt und zwei prominente Wegbegleiter verpflichtet
sein Blaues Team tat- bzw. stimmkräftig zu unterstützen.
„Ich habe meine alten Kumpels Hartwig Gauder (1980 Olympiasieger im Gehen) und
Uwe-Jens Mey (88 und 92 Olympiasieger im Eisschnelllauf) mal kurz angeklingelt. Es
ist ja nun wirklich nicht schwer jemanden davon zu überzeugen ein schönes
Winterwochenende im Erzgebirge zu verbringen und so haben die beiden spontan
zugesagt. Ja, liebe Sylke, ich glaube, die Blauen sind vorne…!“
Wer Sylke Otto kennt, der weiß, dass sie diesen „Fehdehandschuh“ aufnimmt und
der Konter nicht lange auf sich warten lässt.
Die WM findet am letzten Februarwochenende (26.-28.) satt. Details siehe auch
www.schlittenhundeweltmeisterschaft.de



Weltcup Klingenthal – Jede Serie reist einmal
Donnerstag, 4. Februar 2010, 18:08 Uhr
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Simon Ammann hat das Weltcup Skispringen in Klingenthal gewonnen! Beim letzten Wettbewerb der  FIS-Team-Tour setzte sich der Schweizer vor rund 10.000 Zuschauern vor  dem Polen Adam Malysz und Gregor Schlierenzauer aus Österreich durch. Schlierenzauer verpasste damit  erstmals den Sieg, nachdem er vorher fünf Mal hintereinander gewonnen hatte.
Für Sprünge auf 133,0 und 134,0 erhielt Ammann 263,9 Punkte und lag damit sechs Punkte vor Malysz und 18 Zähler vor Schlierenzauer. Bester Deutscher in der Vogtland Arena wurde Michael Uhrmann (Rastbüchl, 222,8) auf Platz neun vor Michael Neumayer (Bertechsgaden, 216,2). Rückkehrer Martin Schmitt (Furtwangen, 211,1) als 13., Pascal Bodmer (Messstetten, 198,6) auf Rang 20 sowie Andreas Wank (Oberhof, 197,8) auf Platz 21 sorgten für ein gutes Mannschaftsergebnis des deutschen Olympiateams.
Klingenthal