Starke Norweger und besserer Neumayer
Sonntag, 28. November 2010, 10:35 Uhr
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Einen starken mannschaftlichen Auftritt haben die Norweger bei der ersten Qualifikation der Saison hingelegt. Tom Hilde gewann auf der großen Schanze in Kuusamo nach einem Flug auf 136 m. Sein Landsmann Johan Remen Evensen wurde Zweiter, Anders Bardal kam als drittbester Norweger auf Platz 5. Dritter wurde Manuel Fettner aus Österreich vor dem Deutschen Michael Neumayer, der nach dem schachen gestrigen Mannschaftsspringen seine schon im Training gezeigten Sprünge, nun auch in der Qualifikation zeigen konnte.

Auf der schwer zu springenden Scnanzen im Norden Finnlands gab es einige prominente Opfer, wie Andreas Küttel, Pascal Bodmer und Michael Uhrman. Allerdings muss man Uhrmann zugute halten, dass er mindestens fünf Minuten vor seinem Sprung in der Kälte von minus 19 Grad aushalten musste, ehe er bei schwierigen Windbedingungen schließlich springen durfte.
Aber auch der schon qulifizierte Björn Einar Romoeren landete bei wechselnden Bedingungen auf dem Vorbau. Simon Ammann blieb der Qualifikation gleich fern und konzentirert sich voll auf den Wettkampf.

Der Finne Harri Olli und der im Sommer so starke Pole Dawid Kubacki sind im Wettkampf nicht dabei. Insgesamt sind die Polen etwas gerupft worden, denn sie verloren gleich drei Springer in der Quali. Marcin Bachleda schaffte es als 39. gerade so in den Wettkampf, auch Kamil Stoch wusste als 31. nicht zu überzeugen.



Startverbot für neue Skimarke
Samstag, 27. November 2010, 09:19 Uhr
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Startverbot für neue Sprungskimarke aus dem Hause Fischer Sports steht im Raum

  Ist der FIS die Vormachtstellung von Fischer ein Dorn im Auge?
Seit mehr als 30 Jahren gilt Fischer als feste Größe im Nordischen Skisport und ist als langjähriger und verlässlicher Skiausrüster in der Sportart Skispringen bekannt. Selbst in den Zeiten der vielbesagten Wirtschaftskrise hat man im Hause Fischer das Sprunglaufengagement nie in Frage gestellt, während sich andere Ausrüsterfirmen zunehmend aus dem Weltcup zurückzogen.

Im Moment rüstet Fischer mehr als 90 Prozent aller Athleten im Skisprung Weltcup aus und ist neben der Skimarke Elan der einzig verbliebene und nennenswerte Sprungskihersteller. Aus wirtschaftlicher Sicht ist diese Situation für Fischer schon lange nicht mehr tragbar und selbst in markenpolitischer Hinsicht nicht mehr sinnvoll. 

Zweiter Rennstall mit Partnerfirma geplant
Fischer bemüht sich seit geraumer Zeit und unter Einbeziehung des internationalen Skiverbandes (FIS) sein Sprunglaufengagement, auch im Sinne des Sports, auf eine neue Basis zu stellen. Daher agiert Fischer nun mit Hilfe eines Markenpartners auf Basis einer Zweimarkenstrategie in der Sportart Skispringen. Dieses Modell ist vergleichbar mit der gängigen Praxis von Motorenpartnerschaften im Automobilrennsport (s. Formel Eins).
Mit der Sport 2000 hat Fischer einen Partner gefunden, der diese Vorgehensweise unterstützt und Fischer die Markenrechte für Sport 2000 Sprungski zur Verfügung stellt. Bei diesem Projekt werden alle aktuell gültigen Regulative der FIS eingehalten.
Fischer hat die FIS über diese Zusammenarbeit mit Sport 2000 im Laufe der Vorbereitungen auf den anstehenden Weltcup Start in Kuusamo (FIN) informiert. 

Sprungski als nicht regelkonform abgekanzelt
Laut Fischer vorliegenden Informationen erkennt die FIS allerdings die von Fischer mit Sport 2000 Design gefertigten Sprungski als nicht regelkonform an.
Fischer kann diesen Standpunkt der FIS nicht nachvollziehen und bemüht sich daher mit Nachdruck, eine fundierte Stellungnahme von Seiten der Offiziellen der FIS zu erhalten. Für Fischer drängt sich der Verdacht auf, dass die Ablehnung der Fischer/Sport 2000 Sprungski eine willkürliche Regelauslegung durch bestimmte Funktionäre darstellt.

 Dehnbares FIS Reglement
Offensichtlich wird seitens der FIS mit zweierlei Maß gemessen: kürzlich bestätigte die FIS der neuen Sprungskimarke Fluege.de die Regelkonformität. Fischer wurde diese offizielle Information durch einen namhaften Nationalen Skiverband weitergeleitet. Fluege.de Sprungski sind demnach als Ausrüstungsgegenstand zugelassen, d.h. die FIS anerkennt Fluege.de als den Hersteller besagter Sprungski. Nach Beurteilung des Firmenkonstrukts welches sich hinter Fluege.de verbirgt, erscheint Fischer dieser Schluss jedoch als sehr zweifelhaft. Die FIS sieht in Fluege.de die Weiterführung der ehemaligen Skiproduktion Germina welche sich lt. FIS in vollem Besitz der Fluege.de befindet. Fischer hingegen liegen anderslautende Informationen in Form einer Wirtschaftsauskunft vor.

 

Fischer agiert im Sinne des Sports und seiner Athleten
Fischer wird mit Nachdruck versuchen, sein Engagement im Sprunglauf auf eine breitere Basis zu stellen. Sollte das nicht gelingen sieht sich Fischer gezwungen seine Aktivitäten in dieser Disziplin zu überdenken.

Qelle: Medieninformation Fischer Sports – Tanja Winterhalder



Die alten Protagonisten mit dem neuen Material
Freitag, 26. November 2010, 10:21 Uhr
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Uhrmann

Vor dem Weltcupstart der Skispringer in Kuusamo geht die alljährliche Diskussion über DAS NEUE erneut los.
Neu jedenfalls ist, dass fast alle Starter das neue Bindungssystem für das Wundermittel halten. Es nicht zu haben, ist natürlich auch wie bei einem Auto mit nur drei Rädern zu fahren.
Im letzten Abschnitt ihrer Karriere versuchen Schmitt, Uhrmann und Co noch einmal mit neuem Material anzugreifen. Die von Simon Amman zu den Olympischen Spielen verwendete Bindung, welche ein flacheres Auflegen der Ski in der Luft gewährleistet, wurde nun von vielen nachgebaut und verwendet.Der Weltcup- Auftakt im finnischen Kuusamo an diesem Wochenende wird zum ersten Härtetest, was die Umstellung gebracht hat.
Beim Deutschen Skiverband hat man nach der mäßig verlaufenen Vorsaison früh Kontakt mit dem Berliner Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) aufgenommen, um die Skitechnik für den jetzt beginnenden Winter zu optimieren. Am FES haben sie schon zu DDR-Zeiten die Bobs gebaut, die die deutschen Fahrer in die Weltklasse gesteuert haben, sie haben den Radsportlern Rennmaschinen konstruiert und die Schlitten der Rodler perfektioniert. “Phantastische Möglichkeiten”, sieht Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster dank der Unterstützung der FES-Techniker auf den DSV zukommen.

Den Kontakt zwischen FES und DSV hat Schusters Assistent Marc Noelke gepflegt – Ex-Assistent, muss es allerdings korrekt heißen. Noelke, den der DSV erst im Frühjahr aus dem erfolgsverwöhnten österreichischen Team abwarb, soll sich auf einem Sponsorentermin des Teams im Oktober dermaßen im Ton vergriffen haben, dass der DSV ihn kurzerhand wieder feuerte. Einzelheiten der Geschichte hält der Verband bis heute unter Verschluss, Noelke soll in angetrunkenem Zustand Teammitglieder derbst beleidigt haben, heißt es.

So etwas dürfte auch Martin Schmitt noch nicht erlebt haben, und es gibt nicht viel, was für den fast 33-Jährigen in seiner Laufbahn noch neu ist. Schmitt, der Teenie-Schwarm von einst, geht in seinen 15. Weltcup-Winter. Als er seine ersten Erfolge sammelte, waren die Stars der Branche Dieter Thoma oder der Norweger Espen Bredesen, nur der Pole Adam Malysz und der Finne Janne Ahonen waren damals wie heute mit dabei.

Nächste Achterbahn-Saison für Schmitt?

Für Schmitt war die Vorsaison eine seiner bekannten Achterbahnfahrten aus Höhepunkten wie der Silbermedaille von Vancouver mit der Mannschaft und Tiefpunkten wie der Vierschanzentournee zu Jahresbeginn. Der Oldie in der Mannschaft hatte sich sogar zwischenzeitlich ganz aus der Saison zurückgezogen, fühlte sich ausgelaugt. Jetzt sagt er, er wolle wieder attackieren und wähnt sich gut in Form. Es sind die Sätze, die man von Schmitt schon oft gehört hat.

Michael Uhrmann ist nur ein halbes Jahr jünger als Schmitt, war in den vergangenen Jahren allerdings erheblich stabiler und dürfte auch in diesem Winter die Führungsfigur für die jungen Springer in der Mannschaft sein. Für den Olympia-Vierten auf der Normalschanze von Vancouver ist die Umstellung auf die neue Bindung wie für Schmitt kein risikoloses Unterfangen, schließlich sind beide über Jahrzehnte an das alte Material gewöhnt. Dennoch ist Schuster der Ansicht, dass Uhrmann, Schmitt und der ebenfalls schon 31-jährige Michael Neumayer weiter “die Besten sind, die wir haben”. Es gehe “schließlich nicht nach Alter, bei mir herrscht das Leistungsprinzip”, sagt der Trainer.

Das heißt: Der Nachwuchs um Pascal Bodmer, der im Vorjahr in Kuusamo an die Weltspitze sprang, um danach jedoch wieder im Mittelmaß zu versinken, muss sich weiter hinten anstellen. Bodmer, Severin Freund und Maximilian Mechler – ihnen traut Schuster noch nicht den großen Sprung zu. Die Saison mit dem Höhepunkt der WM am Holmenkollen Ende Februar wird für sie eine weitere Saison des Lernens.

Mit Material von sid und dpa



News
Montag, 22. November 2010, 20:47 Uhr
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Was alles so passierte:
Die Balkone der Appartements Lillehammer, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck wurden mit neuen Thermoholzdielen der Firma Firstwood belegt. Besonderheit dabei ist, dass die Firma durch ein neues Verfahren das Holz langlebiger macht und ein durchfaulen kaum gegeben ist. Die Nutzungsdauer wird dabei auf über 20 Jahre prognostiziert.  Unsere Mitarbeiter und Herr Metzger und Herr Nicht legten sich dabei voll ins Zeug.  Zeugnis ihres handwerklichen Geschicks sind nun die erneuerten Balkone.

thermoholz

Mehr zum Thermoholz unter Firstwood.de

Neue Gardinen gibt es in den Appartements Seefeld, Oberwiesenthal, Oslo und Lillehammer.Durch den Wegfall der alten Stores und das Anbringen von Scheibengardinen hat nun der Gast in den Appartements Seefeld und Oberwiesenthal den vollen Ausblick auf den Fichtelberg und die Umgebung. Bei Lillehammer und Oslo hatte man diesen schon vorher.

Neue Speisekarten – Nicht der Inhalt,  denn den hatten wir schon im Sommer geändert, sondern die Mappen selbst hatten nach 3 Jahren eine Überarbeitung verdient.  Ich würde sagen elegant und edel.