Lahti
Zum großen Abschiedsfest werden hier in Lahti Finnland die Skisprungwettbewerbe für zwei ganz Große der Szene bewertet. Sogar das offizielle Programmheft weißt mit den Portäts von Janne Ahonen und Adam Malysz darauf hin. Für Janne Ahonen ist es somit, nach seinem Comeback vor der Saison 2009/10 der wiederholte Abschied.
Adam Malysz wird am 26. März in Zakopane seinen Abschied feiern. Nach Veranstalterangaben sind fast alle Top-Athleten der Welt nach Polen eingeladen worden, um gemeinsam mit dem 33-jährigen Sportidol eine bisher nicht da gewesene Abschiedsparty zu feiern.
Natürlich werden auch Malyszs polnische Teamkollegen da sein. Bei dem Spaß-Wettkampf auf der Wielka-Krokiew-Schanze wird nicht der gewinnen, der den weitesten Sprung zeigt oder die besten Haltungsnoten erhält, sondern ein Glücksrad wird einem jeden Springer die Weite (von 120 bis 134 Meter) anzeigen, die er dann springen muss. Derjenige, der am nächsten an die vom Glücksrad vorgegebene Weite heranspringt, gewinnt.Es sind angeblich schon mehr als 20.000 Tickets für die Show mit dem Namen Adam’s Bull’s Eye’ verkauft.In Lahti will man den beiden einen wunderschönen letzten Weltcup in Finnland bereiten. Die Vorzeichen stehen gut, denn es herrscht prima Wetter und es sind schon jede Menge Tickets verkauft worden. Die Veranstalter rechnen wegen des letzten Auftritts von Ahonen mit nahezu ausverkauftem Haus. Auch die vielen Polen, die in Finnland arbeiten, werden an der Schanze erwartet.
(C) www.berkutschi.com
Neue Karte
Freitag, 18. Juni 2010, 09:26 Uhr
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Unsere Neue Speisekarte
Seit Anfang dieser Woche ist unsere neue Speisekarte mit neuem Inhalt im Angebot. Neu ist auch, dass alle Hauptspeisen Namen von bekannten Skisprungorten tragen. Benannt nach den Namen unserer Appartements. Also von Chamonix bis Oberstdorf, Oberwiesenthal oder Lillehammer ist so einiges dabei.
Also springen Sie mit ab zu einem kulinarischen Streifzug durch die Welt des Skispringens.
Guten Appetit.
Trondheim (NOR) 1. Platz beim Sommer-Grand-Prix 1993
· Kartoffelrösti mit Kräuterquark und Räucherlachsstreifen
Lahti (FIN) WM 1989 – Gold Normalschanze, Silber Großschanze
· Rotbarsch in Eihülle gebraten, auf rotem Rübenschaum mit
Petersilienkartoffeln und Mandelbrokkoli
Lillehammer (NOR) Olympische Spiele 1994 – Gold Großschanze und Team-Gold
· Gegrilltes Seelachsfilet mit Eismeershrimps überbacken,
serviert mit Kartoffelpüree
Oslo (NOR) Weltcup 1989 und 1990 – 1. Platz,
letztes Weltcupspringen der Karriere am 16.3.1996 – 6. Platz
· Norwegischer Wildlachs, in Riesling gedünstet auf Hummersoße,
dazu Blattspinat und Butterreis
Planica (SLO) Skiflug-WM 1985 – Silber, 4 Weltcupsiege (1984,2x 1989,1993)
· Cevapcici – Hackfleischröllchen auf Tomatensalsa, dazu Gemüsereis
Falun (SWE) Weltcupspringen 4.2.1995 und 13.3.1996 jeweils 3. Platz
· Svenska Köttbullar – schwedische Fleischbällchen serviert mit
Kartoffelpüree und Preiselbeerkompott
Seefeld (AUT) – WM 1985 Gold Normalschanze, Team-Bronze
· Tiroler Gröstel – Streifen von der Hähnchenbrust mit herzhaften
Lauchkartoffeln und Spiegelei
Predazzo (ITA) – WM 1991 – Bronze – Großschanze/ Bronze – Team
· Pasta al la Roberto (Cecon)
Makkaroni mit Cherrytomaten, dazu Hähnchenbrust in
Parmesan-Ei-Mantel
Sapporo (JPN) – 4 Siege bei Weltcupspringen 1989, 2x 1994, 1996
· Asiatische Geflügelpfanne mit buntem Gemüse, Ananas süß-sauer
und Duftreis
Oberstdorf (GER) Vierschanzentourneespringen 1990 und 1993 – 1. Platz
· Gegrilltes Schweinekotelett auf Sauerkraut und Allgäuer Semmelknödel in
herzhafter Biersoße
Zakopane (POL) Weltcup 17.1.1990 – 1. Platz
· Schaschlyk a la Adam (Malysz)
dazu Kräuterbutter, Grilltomate und Bratkartoffeln
Engelberg (SUI) – Weltcupspringen 1985 und 1988 – 1. Platz
· Schweizer Rahmgeschnetzeltes a la Simmi vom Kalb mit Pfifferlingen, serviert mit Serviettenknödel
Innsbruck (AUT) Vierschanzentourneespringen 1984 – 1. Platz
· Schweinefilet gefüllt mit luftgetrocknetem Schinken und Mozzarella,
saftig gebraten an Grilltomaten und Rosmarinkartoffeln
Oberwiesenthal (GER) – 15.6.1996 – Abschiedsspringen mit neuem Schanzenrekord
· Erzgebirgischer Sauerbraten, mariniert mit heimischen Wildkräutern,
dazu Klöße und Rotkraut
Bad Mitterndorf (AUT) Skiflug-WM 1996 – 4. Platz mit persönlichem Weitenrekord auf 201 m
· Tafelspitz mit herzhaftem Wurzelgemüse, dazu Petersilienkartoffeln und Sahnemeerrettich
Garmisch-Partenkirchen(GER) 1.1.1983 – 3. Platz (erster Podiumsplatz im Weltcup)
dazu 4 Siege beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee (1984,1985,1990,1991)
· Gegrillte Schweinehaxe, serviert mit Sauerkraut und Kartoffelklößen
Chamonix (FRA) – Weltcup am 21.12.1985 – 2. Platz
· Burgunderbraten vom Rind, serviert in Pfifferling-Rotweinsoße,
dazu glasierte Karotten und Herzoginkartoffeln
Bischofshofen (AUT) – Vierschanzentourneespringen – 6.1.1983 erster Weltcupsieg der Karriere dazu weitere Weltcupsiege 1984 und 1996 (letzter Auftritt bei Vierschanzentournee)
· „Zwetschgenröster“ mit Hefeknödel
in Semmelbutter gebratene Hefeknödel, serviert mit Pflaumenkompott
und Vanillesoße
Ammann zum fünften Mal vorn
Mittwoch, 10. März 2010, 12:01 Uhr
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Kein anderer als Simonn Ammann scheint im Moment für einen Sieg in einem Skisprung Weltcup in Frage zu kommen. Der Doppel-Olympiasieger Simon Ammann von Vancouver und Salt Lake City hat auch den Weltcup in Kuopio/Finnland gewonnen, was schon mit dem Weltcup in Klingenthal und den Springen bei Olympia in Vancouver sein fünfter Sieg in Folge war. Damit steht er kurz vor dem Triumph im Gesamtweltcup. Beim Sieg des Schweizers vor Adam Malysz (Polen) und Anders Jacobsen (Norwegen) war Severin Freund auf Platz 17 bester Deutscher. Martin Schmitt wurde 29.

Simon Ammann Olympiasieger
Vier Jahre nach Turin ist Michael Uhrmann wieder an einer olympischen Medaille vorbeigesprungen.Simon Ammann gelang hingegen eine Punktlandung mit dem dritten Gold seiner Karriere.
Der Doppel-Olympiasieger von Salt Lake City 2002 gewann auf der Normalschanze im Whistler Olympic Park überlegen. Adam Malysz und Gregor Schlierenzauermachten mit Platz zwei und drei das Podium perfekt. Uhrmann fiel im zweiten Durchgan von Platz zwei auf Rang fünf zurück. Die Zweite Hoffnung auf eine voredere Platzierung, Martin Schmitt sprang auf Paltz zehn und sollte damit nach einer schwierigen Vorbereitung auf Olympia zufrieden sein.
Simon Ammann spang im Auslauf auf und nieder und konnte sein Glück kaum fassen. «Ich kann die Situation gar nicht beschreiben», meinte der 28-Jährige und schlug lachend die Hände vors Gesicht. «Das ist irre!»
«Vor vier Jahren war’s schlimmer», meinte Uhrmann, der in Turin Olympia-Bronze nur um die Winzigkeit von 0,5 Punkten verpasst hatte. «Ich hatte die Ausgangsposition für eine Medaille und bin sehr stolz darauf, dass ich mir diese in den zwei, drei vergangenen Jahren erarbeitet habe.» Gerade der Familienvater hatte sich für seine dritten Spiele so viel vorgenommen und will dieses Mal unbedingt «mit Edelmetall um den Hals nach Hause kommen». 2007 erlebte er den Tiefpunkt seiner Karriere, als er im ersten WM-Training schwer stürzte und wegen eines komplizierten Mittelfußbruches lange ausfiel. Nun muss er auf Edelmetall auf der Großschanze und im Teamwettbwerb hoffen.
Uhrmann, wie Schmitt Team-Olympiasieger von 2002, lag nach dem ersten Durchgang mit 103,5 Metern noch auf Rang zwei, kam aber dann nur auf 102 Meter. Der 32 Jahre alte Schmitt aus Furtwangen (99,5+103,5) wurde Zehnter, der Berchtesgadener Michael Neumayer (101+99,5) kam auf Rang 16. «Ich bin schon zufrieden, der erste Sprung war nicht ganz optimal. Mit dem Ergebnis kann ich auf jeden Fall leben», meinte Schmitt. Der Vize-Weltmeister war seiner vierwöchigen Wettkampfpause wegen eines Erschöpfungssyndroms aber rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt wieder in Form gekommen.
Bitter endete der Wettbewerb für Youngster Pascal Bodmer: Der 19-jährige Debütant aus Meßstetten ging vor dem ersten Sprung der Reißverschluss kaputt. Nach einigen hektischen Minuten musste er nachspringen, schied aber mit 95,5 Metern aus. Bodmer war nach seinem Missgeschick tief enttäuscht: Der Siebte der Vierschanzentournee durfte mit offenem Anzug laut Reglement nicht springen. So eilte Christian Winkler, Assistenzcoach von Bundestrainer Werner Schuster, nach oben und reparierte den Verschluss mit einem Stück Draht. «Man stellt sich sein olympisches Debüt natürlich anders vor», meinte Bodmer. «Ich mach’ 500 Sprünge im Jahr und nie passiert so was.»
Weltcup Klingenthal – Jede Serie reist einmal
Simon Ammann hat das Weltcup Skispringen in Klingenthal gewonnen! Beim letzten Wettbewerb der FIS-Team-Tour setzte sich der Schweizer vor rund 10.000 Zuschauern vor dem Polen Adam Malysz und Gregor Schlierenzauer aus Österreich durch. Schlierenzauer verpasste damit erstmals den Sieg, nachdem er vorher fünf Mal hintereinander gewonnen hatte.
Für Sprünge auf 133,0 und 134,0 erhielt Ammann 263,9 Punkte und lag damit sechs Punkte vor Malysz und 18 Zähler vor Schlierenzauer. Bester Deutscher in der Vogtland Arena wurde Michael Uhrmann (Rastbüchl, 222,8) auf Platz neun vor Michael Neumayer (Bertechsgaden, 216,2). Rückkehrer Martin Schmitt (Furtwangen, 211,1) als 13., Pascal Bodmer (Messstetten, 198,6) auf Rang 20 sowie Andreas Wank (Oberhof, 197,8) auf Platz 21 sorgten für ein gutes Mannschaftsergebnis des deutschen Olympiateams.
