Sieben mal Gold auf einen Streich
Skisprung-Legenden treffen sich in der Vogtland Arena
Klingenthal. Mehrere hundert Schaulustige haben am Mittwoch (14.7.) das Training der Schweizer Skispringer in der Vogtland Arena verfolgt. Unter ihnen war auch Schanzen-Legende Jens Weißflog (45) aus Oberwiesenthal.

Foto: Brand-Aktuell
Sieben Goldmedaillen in der Vogtland Arena: Simon Ammann und Jens Weißflog an der Klingenthaler Großschanze. Der „Floh vom Fichtelberg“, selbst dreifacher Goldmedaillengewinner bei Olympischen Winterspielen, lies sich die Gelegenheit nicht entgehen, den Schweizer Simon Ammann beim Training zu beobachten.
Auch beruflich lies sich das Training für den Sachsen nutzen: „Durch die Arena hier in Klingenthal muss auch ich nicht mehr soweit fahren, um in Kontakt mit den Aktiven zu bleiben und mich so auf meine Arbeit als TV-Experte vorzubereiten.“
Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen nahm sich der zweifache Doppel-Olympiasieger Ammann geduldig Zeit für Autogramm- und Fotowünsche seiner zahlreichen Fans. Auch die Unterschrift von Weltmeister Andreas Küttel war heiß begehrt.
Die Trainingssprünge in Klingenthal sind für die Schweizer dabei die ersten von der Großschanze in der Saisonvorbereitung. Andreas Küttel: „Wir haben uns da bewusst für Klingenthal entschieden. Die Bedingungen sind ideal, wie auf Knopfdruck immer der gleiche Wind. Das findet man sonst bei kaum einer anderen Großschanze in der Welt.“
Das findet auch Simon Ammann. Nach einer herausragenden Saison mit Gesamtweltcup-Sieg, dem WM-Titel im Skifliegen und natürlich Doppel-Gold in Vancouver gab es im Juni auch noch ein privates Highlight. An seinem 29. Geburtstag gab er Freundin Yana Yanovskaya das Ja-Wort. Viel Zeit zum Trainieren blieb also noch nicht. „Es gibt auch sonst unzählige Termine und Einladungen. Aber ich genieße das. Ich wollte mir die Zeit nehmen, das nach diesem überragenden Winter wirklich auszukosten.“
Von seinen Sprüngen in Klingenthal war er daher positiv überrascht. „Ich dachte eigentlich, dass mir die Schanze im Sommer nicht so liegt. Aber es ging trotz neuem Material schon richtig gut.“
Noch bis Freitag (16.7.) trainiert Ammann mit seinen Schweizer Teamkollegen in der Vogtland Arena. Besucher sind gern gesehen. Es wird jedoch gebeten während des Trainings entsprechend Abstand zu den Athleten zu halten. Noch dem Trainingsende werden gerne Autogrammwünsche erfüllt.
(© VSC Klingenthal)
Quelle:www.vogtland- arena.de/news
facebook – myspace – Xing und wie sie alle heißen

…habe mir gerade mal die Gruppe Jens Weißflog auf Facebook angeschaut. 63 Mitglieder aus allen Teilen der Welt. Muss ich mich jetzt auch dort eintragen, obwohl ich die Gruppe nicht angelegt habe, und auch kein Profil bei Facebook habe. Da scheiden sich sicher die Meinungen. Bin ich nicht up to date, wenn ich dort nicht eingetragen bin? Was bringt mir das? Komme ja kaum dazu, mal nen Blogg zu schreiben, ganz zu schweigen meine Profile in Ordnung zu halten und Leute zu begrüßen und abzuwägen, wen ich als Kontakt haben möchte. Vielleicht bin ich auch nur zu faul?? Oder ich will nicht Sklave dieser Medien werden!!
Ganz zu schweigen von demjenigen, der sich als Jens Weißflog auf Myspace ausgibt. Zwar alle Daten richtig aber eben Schwindel.
Sommer Grand Prix Vogtland Arena

Norweger wecken Hoffnung auf spektakuläre Flugshow
Skispringen: Klingenthal für Sommer-Grand-Prix gerüstet
Klingenthal. Es ist angerichtet für die weltbesten Schanzenadler in Klingenthal. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Die Prognosen sind allerdings nicht die besten. Leichte Regenschauer und auch etwas Wind kündigen die Wetterstationen für morgen und vereinzelt auch am Tag der Deutschen Einheit an. “Es wird alles gut über die Bühne gehen. Freitag soll es trocken und auch kaum Wind sein”, meint Organisationschef Alexander Ziron optimistisch. Gestern nutzten die bereits angereisten Springer die guten Bedingungen zum freien Training. “Die Norweger Romoeren und Bardal sind an die 150 m gesegelt”, hofft Ziron auf spektakulären Sport.
Sollte morgen keine Qualifikation stattfinden können, gäbe es am Freitagvormittag noch eine Nachholemöglichkeit. Ziron will sich damit nicht befassen. Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen. “Es läuft alles nach Plan”, meint der Chef der bestens eingespielten Teams. Klar ist: Der Wettkampf kann nicht verschoben werden, da der Tross noch am Freitag weiterzieht in Richtung Liberec, wo am Samstag das Finale steigt. In Klingenthal und im Riesengebirge werden übrigens neben der kompletten Weltelite auch die Springer aus Bulgarien und Schweden starten. Betreut werden sie von Joachim Winterlich (Bulgarien), der einst Jens Weißflog zu Ruhm verhalf, und Kerst Rölz (Schweden). Das Duo aus dem Erzgebirge hatte bis vor kurzem noch gemeinsam das Team Kasachstan trainiert. “Mit Wladimir Zografski habe ich ein Talent, das in Klingenthal immer gut zurecht gekommen ist”, frohlockt Winterlich.
Die Hoffnungen aus deutscher Sicht ruhen auf den Routiniers Michael Uhrmann, Michael Neumayer und Martin Schmitt. Felix Schoft und Erik Simon (Nickelhütte Aue) komplettieren das deutsche Quintett. Schoft reist mit der Empfehlung eines Sieges beim Continentalcup in Oberstdorf an. Und Simon, der in Oberwiesenthal trainiert, erhält erneut bei seinem sächsischen Heimspiel eine Bewährungschance im Feld der Weltelite. Für den Erzgebirger und Schoft rücken in Liberec die Thüringer Stefan Hocke und Andreas Wank wieder ins deutsche Aufgebot. Im Vorjahr siegte in Klingenthal Österreichs Gregor Schlierenzauer vor Pavel Karelin (Russland) und Anders Jacobsen (Norwegen). Bester Deutscher war Georg Späth als Elfter.
Quelle:Freie Presse
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SPORT/SPORT_MIX/1373212.html