Weltcup Klingenthal – Jede Serie reist einmal
Simon Ammann hat das Weltcup Skispringen in Klingenthal gewonnen! Beim letzten Wettbewerb der FIS-Team-Tour setzte sich der Schweizer vor rund 10.000 Zuschauern vor dem Polen Adam Malysz und Gregor Schlierenzauer aus Österreich durch. Schlierenzauer verpasste damit erstmals den Sieg, nachdem er vorher fünf Mal hintereinander gewonnen hatte.
Für Sprünge auf 133,0 und 134,0 erhielt Ammann 263,9 Punkte und lag damit sechs Punkte vor Malysz und 18 Zähler vor Schlierenzauer. Bester Deutscher in der Vogtland Arena wurde Michael Uhrmann (Rastbüchl, 222,8) auf Platz neun vor Michael Neumayer (Bertechsgaden, 216,2). Rückkehrer Martin Schmitt (Furtwangen, 211,1) als 13., Pascal Bodmer (Messstetten, 198,6) auf Rang 20 sowie Andreas Wank (Oberhof, 197,8) auf Platz 21 sorgten für ein gutes Mannschaftsergebnis des deutschen Olympiateams.

Weltcup Tagebuch

Samstag, 5.12.2009
Tag 1 in Lillhammer und Tag 3 im Weltcup. Wetter minus 3 Grad Celisius – leichter Schneefall.
Am Vormittag war ich in Lillehammer der Stadt der olympischen Spiele von 1994. Díe Stadt ist jahreszeitlich, also für den Advent, geschmückt. Hier und da trifft man auf Hinweise olympischer Symbole.Mittlerweile ist Lillehammer auch Touristenstadt. Bei meinem ersten Besuch hier 1984 schien die Satdt noch etwas verschlafen und man hätte sich damals nicht vorstellen können, dass zehn Jahre später Olympische Spiele stattfinden sollten.
Nach der Qualifikation vom gestrigen Tag, sind die Erwartungen für die Wiederholung des Kuusamo Ergebnis realistischen Erwartungen, von Platzierungen zwischen Platz 3 und 10 gerechtfertigt. Also schaun wir mal….
Kuusamo Skispringen
Der erste Sieger der neuen Wettkampfsaison 2008/09 steht fest. Simon Ammann (Schweiz) gewann vor den beiden Österreichern Wolfgang Loitzl und dem letztjährigen Gesamtweltcup Sieger Thomas Morgenstern.
Simon Ammann, der sich nach einem durch Winde unterbrochenen und sogar neu gestarteten 1 Durchgang an die Spitze setzte wurde zwar durch Wolfgang Loitzls Bestweite im 2 Durchgang mächtig unter Druck gesetzt, konnte aber den Vorsprung aus Durchgang 1 aufs Podest verteidigen. Das Springen war nicht nur vom Wind beeinflusst. Auch die Jury hatte mit der Anlaufwahl ihre Schwierigkeiten, sodass das Springen durch geringe Weiten geprägt war und zumindest in Durchgang 1 fast zur Langweile für den Zuschauer mutierte. Nur die allerbesten kamen über die 120 Meter Marke und nur Simon Ammann konnte die 130 Marke knacken. Besser dann im zweiten Durchgang, wobei auch da nur 4 Springer über 130 Meter kamen, was auf einer Anlage, die Sprünge über 140 Meter zulässt, nicht gerade für ein spannendes Finale geworben hat.
Aber auch die Technik schien vom Wind beeinflusst. Zeitweise viel die gesamte Anzeigetafel aus. Dann die Ampel nach der die Springer starten und ebenfalls die gesamten Ergebnismonitore für Journalisten und Betreuer. So kann man sagen, dass dies zu Beginn der Wettkampfserie für alle Beteiligten eine richtige Bewährungsprobe war.
Aus deutscher Sicht ist noch zu sagen, dass zumindest das Einzelergebnis nicht zu Euphorie Anlass gibt. Anders dann das von Samstag nachgeholte Mannschaftspringen. Nur zwanzig Minuten nach dem Einzelwettkampf gingen die Springer wieder an den Start und absolvierten den kurzfristig angesetzten Mannschaftwettbewerb vom Samstag Abend, der wegen Wind abgebrochen worden war. Hier setzte sich überaschend Finnland vor den favorisierten Österreichern durch. Großes Kompliment an die deutsche Mannschaft, welche sich nach schwerem Anfang in Kuusamo im zweiten Wettkampf des Tages steigerte und auf Platz 3 sprang.
Dem deutschen Team mit Felix Schoft, Michael Uhrmann, Martin Schmitt und Michael Neumayer reichten 497,7 Punkte für den Podestplatz. Den Sieg holte sich Gastgeber Finnland mit Ville Larinto, Kalle Keitura, Harri Olli und Matti Hautamäki mit 540,1 Punkten. Platz zwei ging an Weltmeister Österreich (534,3). Die deutschen Athleten profitierten auch von je einem Ausfall in den Teams von Norwegen und Russland. Der Wettbewerb wurde in nur einem Durchgang entschieden.
Damit blieb das befürchtete Debakel für die Deutschen aus. Doch Bäume rissen die DSV-Adler beim ersten Auftritt des neuen Bundestrainers Werner Schuster nicht aus. Nach der schwachen Vorstellung im am Freitag witterungsbedingt abgebrochen Team- Springen machten es die fünf qualifizierten deutschen Springer auch im Einzel nur etwas besser.

Kuusamo Skispringen
Guten Morgen oder wieder gute Nacht??? Nacht ist es hier nämlich fast den ganzen Tag. Nur zwischen 9 uhr und 14:30 Uhr wird es etwas heller. Durch die niedrige Wolkendecke kommt noch weniger Licht durch und es ist fast immer duster.
Die Skisprungwettkämpfe finden sowieso unter Flutlicht statt, welches hier den ganzen Tag, nicht nur auf der Schanze, sondern auch auf den Skipisten scheint. An der Schanze selbst findet im Moment nicht viel,außer Preparationsarbeiten, statt.
Anbei noch ein paar Bilder von heute “Morgen”



Skiflug Resumee
Dienstag, 18. März 2008, 10:54 Uhr
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Mit Sprüngen von 217.0m und 231.0m holte sich sich der Österreicher Gregor Schlierenzauer den Sieg des letzten Wettkampfes der Saison 2007/2008. Zweiter wurde sein Landsmann Martin Koch vor dem Finnen Janne Happonen. Der Slowene Robert Kranjec belegte beim Heimspringen den 4. Rang! Einen versöhnlichen 10. Platz gab es zum Schluss für Martin Schmitt, der nach dem ersten Durchgang noch weit zurück lag.
Als Resumee der Saison bleibt zu sagen, dass es tolle Ereignisse gab, die nicht immer so erwartet wurden. So z.B. der fünfte Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee von Janne Ahonen. Aber auch der doch überraschende Sieg des erst 18 jährigen Gregor Schlierenzauer bei den Weltmeisterschaften im Skifliegen in Oberstdorf. Und nicht zuletzt der überragende Springer der ersten Saisonhälfte Thomas Morgenstern, welcher sich vorzeitig den Gesamtweltcup sicherte. Hervorzuheben ist aus deutscher Sicht der tolle 3. Platz von Michael Neumayer bei der Vieschanzentournee und seine weiteren guten Platzierungen in dieser Weltcup Saison.